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Titel: 
Technik: Farblithographie, 44/50, signiert
Jahr: 1967
Maße: 60x45 cm
Mindestpreis: 320.-
Galeriepreis: 580.-


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Info:
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André Beaudin Bild 01

Vita:

Mennecy 1895 - 1979 Paris
Beaudin schloß 1922 während seines Studiums an der École des Arts Décoratifs in Paris Freundschaften mit zwei Künstlern, die seine künstlerische Entwicklung entscheidend beeinflußten, mit André Marchand und dem Kubisten Juan Gris.

Am wichtigsten für seine Entwicklung war die Freundschaft mit Juan Gris, den er bewunderte und dessen Lehre er verstand und annahm. Zwar ist sein Kolorit lebhafter als das der Kubisten, aber die präzise Zeichnung, die wohlüberlegte, ausgewogene Komposition sind typisch kubistische Elemente. Die Kunst Beaudins ist nicht kalt und starr, sondern erfüllt von einem merkwürdigen Zauber, der aus der Harmonie der Farben und Formen entspringt.

Zusammen mit E. Pignon und A. Marchand lehnte Beaudin eine völlig abstrakte Kunst ab. Er malte mit Vorliebe Serien über ein Thema, z.B. die heute im Musée National D'Art Moderne in Paris befindliche Serie "Die Vögel rufen". Um 1931 war er vom Fauvismus beeinflußt , kehrte aber bald wieder zu seiner konstruktiven Malweise zurück, die ihn bis an die Grenzen der Abstraktion führte.

Kahnweiler schrieb über Beaudin: "Seine Kunst, die in ihrer klaren Begrenzung nie der Kontrolle eines integeren Intellekts enträt, will nicht erstaunen oder verblüffen, sondern überzeugen, indem sie den Ansprüchen des Herzens und des Geistes Genüge tut. Sie ist erfüllt von einer erlesenen Poesie."

Paul Eluard schrieb im Vorwort des Ausstellungskataloges der Galerie Buchholz, New York 1949: "André Beaudin ist ein Architekt, ein Maler, ein Bildhauer, ein Graveur. Eine Flamme geht quer durch sein Werk- rot und weiß, mir einem grünen und einem gelben Leuchten, wie die Erde im Frühling und am Ende des Sommers." Mit seiner Würde, seiner Reserviertheit, seinem Klassizismus und mit seiner ursprünglichen Empfindsamkeit hat sich Beaudin gegen alle Modeströmungen zu behaupten vermocht. Georges Limbour nennt Beaudin "einen am sich schnell verändernden Himmel der modernen Kunst festverankerten Stern erster Klasse".

Beaudin erhielt 1962 den Grand Prix national des Arts. Er nahm an wichtigen Ausstellungen teil, in Bern 1950, in Pittsburgh 1951, in London 1052, im Pariser Musée National d'Art Moderne 1956, im Guggenheim Museum in New York 1957, in Turin 1961 und im Pariser Salon de Mai 1956 bis 1961, Biennale von Sao Paulo 1051 und 1955 und auf der Dokumenta in Kassel 1959. 1970 hatte Beaudin eine Retrospektive in den Galeries Nationales im Grand Palais, Paris.

Museen: Paris (Musée National d'Art Moderne und Centre G. Pompidou), Baltimore, Caracas, Dortmund, Luxemburg, Santiago de Chile, Sao Paulo, Stockholm und Wien.