Wanne-Eickel 1935 - 2010
Gonschior studierte von 1957-1961 an der Düsseldorfer Akademie bei Karl-Otto Götz und beschäftigt sich seit 1958 mit der Farbwahrnehmung.
Auf monochromen Farbgrund, mitunter auch in architektonischem Kontext, setzt Gonschior nach seriellem Prinzip Punkte aus sich überlagernden Farbschichten, die je nach Betrachterstandpunkt optisch neue Nuancen ergeben.
Gonschior schreibt 1979: " Ausgehend von der Farbe, ihrem Raum, ihrem körperhaftem Volumen und ihren Schwingungen in Verbindung mit ihrer materiellen Setzung und unter Einbeziehung des Malprozesses richtet sich meine Arbeit auf die Aufhebung der Identitätsgewißheit von faktisch Gesetztem und optisch Erscheinendem."
" Die Bilder entstehen unter psychophysischen Aspekten der additiven und substraktiven optischen Mischung." "....aus einem pointillistisch angelegten Modul verweben sich die Flächen zu pulsierenden und gleichzeitig hermetisch wirkenden Vorhängen."
Seit 1972 hat Gonschior einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule in Münster.
Ausstellungen: Lehmbruck-Museum Duisburg zeigte 1967, Kunsthalle Kiel 1977, Karl-Ernst-Osthausen- Museum, Hagen 1979 und Museum am Ostwall, Dortmund 1990
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